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Peter Kreeft • Tauchpionier aus Barth • 1800 Erster Taucheranzug

 

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Wer war Peter Kreeft?
Zwischen 1648 und 1815 war Vorpommern ein Teil vom Königreich Schweden.
Als Bezirkshauptstadt wurde Stralsund genannt.
Barth trieb vor allem Handel und Schifffahrt seit Ende des 17. Jahrhunderts.
Dadurch war die Stadt sehr wohlhabend, aber es gab ein Problem, ihr fehlte ein
besonders tiefer Hafen und Zufahrtsweg, größere Schiffe wurden außerhalb des
Barther Hafens entladen.
1868 gab es in Barth fünf Reedereien.
Zur 700-Jahrfeier von Barth, wurde in der Festzeitschrift der Name des Kaufmanns

Peter Kreeft erwähnt worden.
In den Einwohnerlisten von 1800 findet man den Namen Peter Kraeft, Kaufmann,
Haus Nr. 340, dieses Haus befindet sich heute auf dem Markt Nr. 12. Ob es sich hier
um den Kaufmann und Schiffer Peter Kreeft handelt, ist sehr wahrscheinlich.
Ein Augenzeugenbericht "Die Taucher-Maschine des Herrn Peter Kreeft in Barth",
Leipzig, 1805, wird die große Erfindung von Peter Krefft aus Barth beschrieben.
Mit diesem Taucheranzug konnte Peter Kreeft bis zu einer Wassertiefe von 10 m
höchstens tauchen. Eine besondere Errungenschaft war das Sprachrohr. Er hat
damit sehr erfolgreich vor der Halbinsel Darß, Kupferladungen geborgen. Auch
der schwedische König, Gustav IV. Adolf von Schweden, konnte sich von der
Funktionalität dieses Anzuges ein eigenes Bild machen.

Sie können eine kleine Borschüre über die Erfindung von Peter Kreeft beim
Helmtaucherverein Ostsee e.V. Rostock für 2,50 € käuflich erwerben. Bitte dazu
Kontakt mit Herrn
Rolf Schmeckel aufnehmen.
   
  © Stadtarchiv Stralsund
 
  © Stadtarchiv Stralsund